In einer Wohnung wurde von der Bewohnerin ein unangenehmer Geruch wahrgenommen, der unter anderem an Zigarettenrauch erinnerte. Aufgrund der Situation bestand der Verdacht, dass geruchsbelastete Luft aus der darunterliegenden Raucherwohnung in die betroffene Wohnung übertragen wird.
Zur Überprüfung dieses Verdachts wurde in der betroffenen Wohnung mittels Blower-Door-Messsystem gezielt ein Unterdruck erzeugt. In der darunterliegenden Wohnung wurde anschliessend ein ungiftiges Tracergas ausgebracht. Mit einem geeigneten Detektor wurden in der betroffenen Wohnung die Tracergaskonzentrationen an potenziellen Eintrittsstellen erfasst.
Die Messungen zeigten ausgeprägte Luftundichtheiten in der gemeinsamen Steigzone im Küchenbereich. Durch eine fachgerechte Abdichtung dieser Steigzone konnte die Geruchsübertragung nachhaltig unterbunden werden.
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