Umbau und Erweiterung Spital Wetzikon

Bodenschutzkonzept / Bodenverschiebungsverfahren

Das Projekt

Für den Umbau und die Erweiterung des Spitals Wetzi­kon wurden für die Baufeldbereinigung verschiedene Kleinbauten rückgebaut und grossflächig der teils belastete Boden abgetragen. Das Vorhaben war so mit grossen Erdbewegungen verbunden und zudem war aufgrund eines Eintrags im Prüfperimeter für Boden­verschiebungen (PBV) ein Bodenverschiebungsverfah­ren vorgeschrieben. Die von der Baugrube betroffene Fläche beträgt rund 6’000 m2. Daran angrenzend wurde ein grosser Installations- und Umschlagplatz errichtet. Da der Boden auch in diesem Bereich teilweise che­misch belastet und mit Fremdstoffen vermengt war, wurde auch auf dieser Fläche von rund 2’500 m2 der Ober- und Unterboden abgetragen. Ecosens führte vor Baubeginn Untersuchungen und Beprobungen des an­stehenden Bodens durch und beurteilte den Boden auf dessen Verwertbarkeit. Die Erkenntnisse wurden zu­sammen mit Massnahmen zum physikalischen Boden­schutz in einem Bodenschutzkonzept dokumentiert. Im Rahmen des Bodenverschiebungsverfahrens begleitete eine Bodenfachperson die Bauausführung. Ein Teil des abgetragenen Bodens konnte vor Ort für die spätere Umgebungsgestaltung zwischengelagert werden. Ein anderer Teil des abgetragenen Bodens musste aufgrund der festgestellten Belastungen jedoch entsorgt werden.

Infos zum Projekt

Projektverantwortliche

Daniel Sabathy

Ressortleiter Umweltplanung

Lars Schudel

Senior Projektleiter Altlasten, Stv. Ressortleiter Umweltplanung