Neubau SABA Kefikerbach
Freilegung Dofbach Stetten
Ökologische Rekultivierung Windisch
Naturschutzinventarobjekte Voketswil
Neophythen Bahnstrecken Wallis
Neubau SABA Kefikerbach
Um die Autobahnentwässerung dem neuesten Stand der Technik anzupassen, plant das Bundesamt für Strassen ASTRA entlang der N01 und N07 im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Zürich und Thurgau den Neubau von insgesamt 8 Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA). In einer ersten Etappe wurden die SABA Kefikerbach in Kefikon (ZH) und die SABA Bewangerbach in Frauenfeld (TG) projektiert. Im Rahmen des Detailprojekts wurden vom PV Umwelt die Auflagen aus den Plan-genehmigungsverfahren (PGV) ausgewertet und vertiefte Umweltabklärungen durchgeführt sowie das Projekt bezüglich Umweltauswirkungen optimiert. Dazu wurde verschiedene Begehungen mit den zuständigen Fachpersonen der Kantone für Jagd- und Fischerei und Gewässerunterhalt sowie den betroffenen Revier- und Kreisförstern durchgeführt. Darauf basierend wurde je SABA ein Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Massnahmen zur Erstellung und zur Pflege der Grünflächen so-wie ein Erdbewegungs- und Rekultivierungskonzept erstellt. Zusätzlich wurden Massnahmen zum Schutz der betroffenen Gewässer in der Bau- und Betriebsphase sowie Ersatzmassnahmen für eine temporäre Rodung erarbeitet.
mehr >>
Freilegung Dofbach Stetten
Im Rahmen der Realisierung einer Wohnüberbauung auf einem ehemaligen Industrieareal wurde ein eingedolter Bach auf einer Länge von rund 100 m freigelegt und renaturiert. Der neue Bachlauf kam fast ortsgleich mit der Eindolung zu liegen, was anspruchsvolle Anforderungen an die Umlegung stellte. Im Projektareal wurde eine Brücke sowie ein neues Einleitbauwerk erstellt. Das Bauvorhaben auf einem belasteten Standort wurde durch eine ökologische Baubegleitung der Ecosens AG betreut und überwacht.
mehr >>
Ökologische Rekultivierung Windisch
Im Rahmen einer Altlastensanierung wurde der Projektperimeter naturnah rekultiviert und ökologisch aufgewertet. Dazu wurden verschiedene Kleinstrukturen für Wildbienen, Insekten, Vögel und Kleinsäuger geschaffen und eine ökologisch wertvolle und artenreiche Bepflanzung und Begrünung gewählt. Die betroffene Fläche wurde anschliessend in eine Naturschutzzone umgezont.
mehr >>
Naturschutzinventarobjekte Voketswil
Auf einer bisher unbebauten Liegenschaft in der Wohn- bzw. Bauzone lagen ein einstmals künstlich angelegter Weiher mit Uferbestockung sowie eine ausgedehnte Heckenreihe. Im Hinblick auf einen geplanten Liegenschaftsverkauf stellten sich verschiedene Fragen: Handelt es sich um geschützte Naturschutzobjekte und von welchem Status? Können diese Bereiche dennoch überbaut werden? Mit welchen Ersatzmassnahmen wäre zu rechnen? Die Ecosens AG führt unter hoher Diskretion entsprechende Abklärungen durch und verfasste ein Naturschutz-Gutachten zur Beantwortung all dieser Fragen. Darin waren auch Vorschläge enthalten, wie die Naturschutzinventarobjekte in eine künftige Überbauung integriert werden könnten oder wie gegebenenfalls auf der Liegenschaft selbst oder extern entsprechende Ersatzmassnahmen realisiert werden könnten.
mehr >>
Neophythen Bahnstrecken Wallis
Invasive Neophyten besiedeln bevorzugt frisch angelegte Böschungen, Bodendepots und andere Rohböden. Auch Bahntrassen und -dämme gehören zu den betroffenen Flächen. So können stark wuchernde Arten Infrastrukturen beeinträchtigen und sehr schnell zu hohen Unterhaltskosten führen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) forderte di MR AG auf, sich der Thematik der invasiven Neophyten auf ihrem Streckennetz anzunehmen.Ecosens unterstützte die Transports de Martigny et Régions SA (TMR) bei der Bekämpfung der Neophyten auf den Strecken des Mont-Blanc-Expresses und des St. Bernard Expresses.
Auf einer Begehung der beiden Bahnstrecken (~ 45 km) wurden die Vorkommen identifiziert und georeferenziert erfasst. Die Daten wurden so aufbereitet, dass diese auf einer GIS Plattform bewirtschaftet werden können. In einem massgeschneiderten Aktionsplan wurde aufgezeigt, wie die Neophyten im Rahmen des Unterhalts bekämpft werden können. Im Rahmen einer Schulung wurden die Mitarbeitenden der TMR über das Vorgehen und der fachgerechte Umgang mit den Neophyten unterrichtet.
mehr >>