UBB Lehnvidadukt Beckenried
Ausbau KVA Hagenholz (UBB)
Gesamtverkehrliche Integration Richti-Glatt
Neubau Querspange Netstal
N01 Überführung Lenzburg
UBB Lehnvidadukt Beckenried
Das Lehnenviadukt Beckenried der Nationalstrasse N02 erstreckt sich zwischen dem Anschluss Beckenried und dem Nordportal des Seelisbergtunnels über eine Länge von rund 3.15 km. Damit ist es eines der längsten Brückenbauwerk des schweizerischen Nationalstrassennetzes. Das Lehnenviadukt wurde 1980 in Betrieb genommen und soll im Rahmen eines Massnahmenprojekts (MP) für einen interventionsfreien Betrieb in den nächsten 15 Jahren ertüchtigt werden.
Im Rahmen des MP werden umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt wie ein vollständiger Ersatz des Deckbelags, die Instandsetzung verschiedener Brückenlager und Gerbergelenke, lokale Betoninstandsetzungen sowie diverse Anpassungen an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA). Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat die Ecosens AG mit dem Mandat des Projektverfassers Umwelt (PV Umwelt) beauftragt. Bereits in der Projektierung werden dabei die Umweltauswirkungen in der Bau- und Betriebsphase geprüft und dazu auch zahlreiche Umweltabklärungen ausgeführt. Die Erkenntnisse werden in einer Umweltnotiz beschrieben und darauf basierend Massnahmen für die Bauausführung und die Betriebsphase festgelegt. Diese Massnahmen sowie allfällige Auflagen der Behörden bilden schliesslich das Pflichtenheft für die Umweltbaubegleitung (UBB) in der Bauphase. Die Realisierung des Vorhabens erfolgt unter Verkehr und wird deshalb in zwei Etappen in den Jahren 2026 und 2027 ausgeführt.
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Ausbau KVA Hagenholz (UBB)
Die Stadt Zürich plant die Verbrennungskapazität in der KVA Hagenholz von 230’000 t/a auf 345’000 t/a zu erhöhen. Dies wird mit einer dritten Verbrennungslinie (2K5) auf dem bestehenden Areal realisiert.
Die Erhöhung der Verbrennungskapazität ermöglicht einerseits die Gewährleistung der Entsorgungs-sicherheit für Siedlungsabfall sowie eine ausreichende Kapazität für die Verwertung von Marktkeh-richt im Kanton Zürich. Andererseits leistet dieses Projekt einen Beitrag an die Energieziele der Stadt Zürich (2000 Watt-Gesellschaft) im Zusammenhang mit der Verbindungsleitung Zürich Nord – Zü-rich West und der Erweiterung des Fernwärmegebiets.
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Gesamtverkehrliche Integration Richti-Glatt
In Wallisellen wurde zwischen dem Bahnhof und dem Einkaufszentrum Glatt die Grossüberbauung Richti realisiert. Um die bedeutenden Ströme an Langsamverkehr (Fussgänger, Velo) sowie des öffentlichen und Individualverkehrs aufeinander abgestimmt zu optimieren, wurde die Verkehrsführung komplett erneuert.
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Neubau Querspange Netstal
Auf den Verkehrsachsen des Dorfzentrums Netstal sowie der Verbindung zur Nationalstrasse A3 (Achse Glarus – Näfels) verursachte die hohe Verkehrsbelastung zunehmend Probleme für die siedlungspolitische Entwicklung. Durch häufige Stausituationen wurde der Verkehrsfluss im Allgemeinen und der öffentliche Verkehr im Speziellen zunehmend beeinträchtigt.
Zur Entlastung des Dorfzentrums Netstal sah der Kantonale Richtplan deshalb eine Verbindung nach Mollis über eine neue Spange Nord vor. Die Querspange Netstal ist Bestandteil des Mehrjahres-Strassenbauprogramms 2010-2019 des Kantons Glarus und wurde an der Landsgemeinde 2010 verabschiedet.
Die neue Kantonsstrasse weist eine Länge von ca. 650 m auf und verbindet die Nationalstrasse N17 Netstal-Näfels mit der Kantonsstrasse Netstal-Mollis und quert die Linth mit einer neuen Brücke.
Das Projekt wurde im Sommer 2020 öffentlich aufgelegt und anschliessend durch den Regierungsrat genehmigt. Im Sommer 2022 konnte mit den Bauarbeiten für die Querspange Netstal begonnen und das Bauvorhaben bis Ende 2023 abgeschlossen werden. Für die Bauphase wurde eine Umweltbaubegleitung (UBB) mit integrierter bodenkundlichen Baubegleitung (BBB) verlangt.
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N01 Überführung Lenzburg
Auf der N01 ist zwischen Aarau Ost und Baden West auf einer Länge von 14.6 km ein 6-Streifen-Ausbau geplant. Das Projekt ist Bestandteil des Strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) zur Weiterentwicklung des Nationalstrassennetzes. Aktuell wird von einem frühestmöglichen Baubeginn von 2031 und einer Bauzeit von rund sechs Jahren ausgegangen. Vorbereitend werden bereits umfangreiche, bauliche Anpassungen an bestehenden Kunstbauten ausgeführt.
Die Überführung N01-308 in Lenzburg umfasst eine hochfrequentierte SBB-Brücke der Bahnlinie Zürich – Bern sowie eine Strassenüberführung. Bei dieser Kunstbaute wurden die bestehenden Brückenpfeiler durch Stahlbetonwände ersetzt und damit verbunden auch alle Brückenlager. Im Rahmen der Projektierung wurden durch die Ecosens AG unter Verkehr bereits verschiedene Materialuntersuchungen und Beprobungen durchgeführt. In der anschliessenden Bauphase war Ecosens mit der Umweltbaubegleitung (UBB) beauftragt. Das Vorhaben wurde im Zeitraum von Februar bis Dezember 2024 unter Verkehr realisiert und dauerte somit rund ein Jahr.
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