Kunde: Bundesamt für Strassen ASTRA Filiale Winterthur
Phasen: Detailprojekt, Submission, Realisierung und Inbetriebnahme
Dauer: 2023-2026
Um die Autobahnentwässerung dem neuesten Stand der Technik anzupassen, plant das Bundesamt für Strassen ASTRA entlang der N01 und N07 im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Zürich und Thurgau den Neubau von insgesamt 8 Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA). Die SABA Kefikerbach in Kefikon ZH ist eine dieser SABA, welche als erste realisiert werden soll. Im Rahmen des Detailprojekts wurden vom PV Umwelt die Auflagen aus dem Plangenehmigungsverfahren (PGV) ausgewertet und vertiefte Umweltabklärungen durchgeführt sowie das Projekt bezüglich Umweltauswirkungen optimiert. Im Hinblick auf die Bauausführung wurden vom PV Umwelt die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Umwelt geplant und verschiedene Dokumente erstellt, wie ein Bodenschutzkonzept, ein landschaftspflegerischer Begleitplan sowie ein Abfall- und Materialbewirtschaftungskonzept.
Projekteinarbeitung durch Auswertung von Projektdossier, Stellungnahmen aus Plangenehmigungsverfügung (PGV), Identifikation von offenen Umweltfragen und notwendiger Umweltabklärungen
Planung und Durchführung von Bodenbeprobungen und Schadstoffuntersuchungen an Rückbauobjekten
Planung und Durchführung eines Augenscheins mit dem zuständigen Fischereiaufseher, Klärung von Anforderungen an Bauarbeiten an / im Gewässer
Aktualisierung und Konkretisierung von projektintegrierenden Umweltmassnahmen in Zusammenarbeit mit der Fachunterstützung (FU) ASTRA
Erarbeitung eines Bodenschutzkonzepts und eines landschaftspflegerischen Begleitplans für die geplanten Ansaaten, Bepflanzungen und den Unterhalt der Grünflächen
Erarbeitung eines Abfall- und Materialbewirtschaftungskonzepts mit den geplanten Verwertungs- und Entsorgungswegen
Herausforderungen
Das Vorhaben liegt im Nahbereich und tangiert z. T. geschützte Lebensräume wie Hecken / Ufergehölze und ein Laichgewässer von Forellen
Terminierung der Bauarbeiten unter Berücksichtigung von relevanten Schonzeiten (Vogelbrut, Laichzeit, etc.)
Relevante Bodenarbeiten mit Überschuss an Ober- und Unterboden, Suche von Verwertungsmöglichkeiten innerhalb und ausserhalb des Projekts
Logistische Anforderungen und funktionale Abhängig-keiten an die Bauausführung unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten
Unsere Lösungen
Frühzeitiger Einbezug und Ortsbegehungen mit kantonalen Fachstellen wie dem Fischereiaufseher zur Bereinigung von technischen Fragen betreffend die Bauarbeiten am und im Gewässer
Enge und unterstützende Zusammenarbeit in interdisziplinärem Projektteam mit Spezialist*innen aus verschiedenen Beratungsfirmen (Entwässerungsplanung, Betriebs- und Sicherheitsanlagen (BSA), etc.) sowie der Bauherrschaft
Gesamtheitliche Betrachtung und Berücksichtigung aller Umweltaspekte bereits im Rahmen der Projektierung
Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.