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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) beauftragte die ECOSENS
AG im Rahmen der schweizerischen Osthilfe im Jahre 1999 damit,
in der ostungarischen Stadt Miskolc mit über 300 000
Einwohnern knapp von der Grösse Zürichs eine Verbrennungsanlage
für Spitalabfälle zu planen. Das heisst, wir waren für
die Ausschreibung, die Selektion eines Anbieters und für die
Begleitung der Installation und Inbetriebnahme besorgt.
Die erste Aufgabe war die Überprüfung des von den ungarischen
Partnern vorgeschlagenen Standortes, inklusive der Infrastruktur. Ein solcher
konnte 15 km östlich von Miskolc auf einem ehemaligen Industriegelände
gefunden werden. Um die Anlage mit einer Kapazität von 500 t/Jahr
auszulasten, wurden 10 Spitäler verpflichtet, ihre Abfälle in
der Anlage zu verbrennen. Vor allem wegen der limitierten örtlichen
Infrastruktur musste eine ganze Reihe von technischen Problemen gelöst
werden.
Schliesslich konnten in 2001 die ersten Abnahmemessungen durchgeführt
und die Anlage im März 2001 in Betrieb genommen werden. |