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Vereinigung für Umweltrecht
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Die Berücksichtigung von Messunsicherheiten hat bei der Messung
Nichtionisierender Strahlung (NIS) im hochfrequenten Bereich, z.B.
bei Mobilfunkantennen eine besondere Bedeutung. Es stellt sich konkret
die Frage, ob bei der Beurteilung einer Grenzwertüberschreitung
einer Anlage die Messunsicherheit zu einem gemessenen Wert dazu gezählt
oder abgezogen werden soll. Im Gegensatz zu anderen Umwelteinwirkungen
(z.B. Luftschadstoffe) ist die Messunsicherheit relativ gross. Weil
sowohl das Schutzinteresse der Bevölkerung und der Behörden
als auch das ökonomische Interesse der Betreiber stark ist, wird
diese Frage sehr kontrovers diskutiert. In einer naturwissenschaftlichen
und juristischen Abhandlung sind diese Positionen erörtert und
publiziert worden: "Die Messunsicherheit beim Vollzug der NIS-Verordnung
im Spannungsfeld zwischen rechtspolitischen und rechtsstaatlichen Interessen" in "Umweltrecht
in der Praxis", Vereinigung für Umweltrecht, Band 15, Heft
2, Februar 2001.
Ganzer Bericht (PDF/55KB)
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Messung nichtionisierender elektromagnetischer
Strahlung
in einer Gemeinde
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Flächendeckende Erfassung nichtionisierender elektromagnetischer
Strahlung (NIS) in der Gemeinde Tiefencastel (GR) im Oktober 2000.
NIS von hochfrequenten (z.B. Mobilfunkanlagen) und niederfrequenten
Anlagen (z.B. Trafostationen, Hochspannungsleitungen, Bahnstrom) sind
gemessen und ausgewertet worden. Die Resultate sind in der Gemeinde
präsentiert und in einem Bericht im Schweizer Fernsehen DRS ausgestrahlt
worden.
Ganzer
Bericht |
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