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Ecosens AG - News

News

[ 12.11.2014 ]

Bewilligungspflicht für Abbruchvorhaben von Gebäuden mit asbesthaltigen Materialien - Kanton Zürich

Obwohl gemäss zürcherischem Planungs- und Baugesetz nur der Abbruch von Gebäuden in der Kernzone bewilligungspflichtig ist (§ 309 Abs. 1 lit. c PBG), hat das Zürcher Verwaltungsgericht kürzlich entschieden, dass auch für den Abbruch eines asbesthaltigen Gebäudes ausserhalb eines Neubaubewilligungsverfahrens eine baurechtliche Bewilligung einzuholen ist (VGr ZH, VB.2014.00067 vom 10. Juli 2014). Der Abbruch bestehender Bauten ist demnach als eigenständiges, bewilligungspflichtiges Vorhaben zu qualifizieren. Bewilligungspflichtig sind nur – aber immerhin – die Modalitäten des Abbruchs; der Abbruch als solcher kann hingegen ausserhalb von Kernzonen nicht verweigert werden. Die Bewilligung des Abbruchs setzt dessen Gesetzeskonformität voraus. Das Abbruchvorhaben hat insbesondere § 239 PBG zu genügen (Einhaltung der anerkannten Regeln der Baukunde, keine Gefährdung von Personen oder Sachen, Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen, einwandfreie Entsorgung von Materialien etc.); hinzu kommt die Einhaltung der Abfallgesetzgebung bei der Entsorgung von Bauabfällen. Obschon das Urteil in erster Linie verwaltungstechnische Aspekte behandelt, erlaubt es auch weitere Schlussfolgerungen. Um eine Prüfung der Modalitäten durchführen zu können, ist es erforderlich, dass die Bewilligungsbehörde die Gefährdungen durch asbesthaltige Baumaterialien (und allenfalls auch andere Schadstoffe) sowohl für die Arbeiter auf der Baustelle als auch für allfällige Nachbaren kennt. Dies erfordert die Durchführung eines Gebäudechecks und die Definition der erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden und Anwohner. Sinngemäss wird hiermit die im Rahmen der TVA-Revision (siehe oben) neu eingeführte Abklärungspflicht für Schadstoffe für alle Abbruchvorhaben von Gebäuden mit Baujahr vor dem Asbestverbot (1990) vorweggenommen.

Bewilligungspflicht für Abbruchvorhaben von Gebäuden mit asbesthaltigen Materialien - Kanton Zürich
[ 11.09.2014 ]

Totalrevision der Technischen Verordnung über Abfälle TVA

Die TVA - diejenige Verordnung die regelt, wie in der Schweiz mit den verschiedenen Abfallkategorien wie Siedlungsabfälle, Bauabfälle etc. umzugehen ist - wird einer Totalrevision unterzogen. Dieses Projekt ist schon seit Jahren im Gang, jetzt wird es endlich konkret: Im Juli hat das zuständige BAFU den Entwurf der neuen Verordnung in die Vernehmlassung geschickt.

Die Revision umfasst u.a. folgende Themen:

  • Neu gibt es zu gewissen Abfällen Anforderungen an die Verwertung (z.B. für biogene und phosphorreiche Abfälle)
  • Die Verwertung von Abfällen in Zementwerken wird mit Positivlisten und Grenzwerten geregelt.
  • Neu gibt es allgemeine Anforderungen an Abfallanlagen, welche für alle Anlagen gelten. Sie umfassen z.B. die Pflicht zur Führung einer Materialbuchhaltung, zur Erstellung eines Betriebsreglements, Vorgaben zur Energienutzung usw.
  • Die Vorschriften für die Deponien (insb. die Standortanforderungen, Anforderungen an das Bauwerk und die Anforderungen an die Ablagerung von Abfällen) wurden dem Stand der Technik angepasst. Statt wie heute drei Deponietypen soll es neu fünf Deponietypen geben.

Für die Immobilien- und Bauwirtschaft ist in erster Linie die Regelung für den Umgang mit Bauabfällen relevant. Hier sieht die neue TVA u.a. Folgendes vor: Es soll eine Abklärungspflicht für Schadstoffe eingeführt werden. Bevor ein Bauherr einen Umbau oder eine Sanierung mit Rückbau vornehmen kann, muss er von Fachleuten abklären lassen, ob die dabei entstehenden Bauabfälle mit Schadstoffen belastet sind. Dabei geht es einerseits um problematische Materialien, die in der Vergangenheit beim Bau der Gebäude verwendet worden sind (Asbest, PCB etc.), andererseits aber auch um solche umweltgefährdenden Stoffe, die auf die Nutzung des Gebäudes zurückzuführen sind (Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle etc.). Sodann enthält die neue TVA konkrete Vorgaben über die Trennung, Entsorgung und Verwertung der anfallenden Bauabfälle.

Im Moment sind Kantone, Verbände und andere Vernehmlassungsadressaten daran, ihre Positionen zu definieren und Stellungnahmen auszuarbeiten. Die Vernehmlassungsfrist dauert noch bis Ende November 2014.
Den Verordnungstext und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Totalrevision der Technischen Verordnung über Abfälle TVA
[ 24.02.2014 ]

Rechtsgutachten - Ressourceneffizienz und effiziente Rohstoffnutzung

Ecosens hat im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) ein Rechtsgutachten zur Ressourceneffizienz und zur effizienten Rohstoffnutzung verfasst. Im Rahmen des ersten Teils des Gutachtens hat Ecosens, basierend auf einer Liste des BAFU mit Massnahmen und Instrumenten zur effizienten Nutzung natürlicher Ressourcen, die rechtlichen Instrumente des europäischen Rechts sowie von Deutschland, Österreich und Frankreich ermittelt und dargestellt. In zweiten Teil des Gutachtens wurden verschieden Massnahmen zur Förderung der Ressourceneffizienz und zur effizienten Rohstoffnutzung auf ihre Vereinbarkeit mit den geltenden schweizerischen Verfassungsgrundlagen geprüft. Dabei wurde untersucht, ob der Bund für den Erlass der jeweiligen Massnahmen zuständig ist und ob die geltenden Verfassungsbestimmungen eine genügende Grundlage für diese Massnahmen darstellen.

Das Gutachten finden Sie hier. 
Link: http://www.bafu.admin.ch/recht/01748/index.html?lang=de#sprungmarke0_14

Rechtsgutachten - Ressourceneffizienz und effiziente Rohstoffnutzung
[ 04.12.2013 ]

Internationale Vergleichsstudie zum Ausbau der Mobilfunknetze

Ecosens hat im Auftrag der Schweizerischen Mobilfunkbetreiber eine internatio-nale Vergleichsstudie zu den Rahmenbedingungen beim Ausbau der Mobilfunk-netze verfasst. Auf der Basis von Gesprächen mit Experten hat Ecosens eine qualitative Untersuchung durchgeführt, in der die Bewilligungsverfahren für neue und bestehende Mobilfunkanlagen in der Schweiz, Deutschland und Österreich verglichen werden. Die Studie gelangt zum Schluss, dass in der Schweiz der Umweltschutz, das Baurecht und die Raumplanung die Entwicklung der Mobil-funknetze im Vergleich zum untersuchten Ausland erschweren, verzögern und verteuern. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung des Schweizerischen Verbandes der Telekommunikation asut vom 3. Dezember 2013. Medienmitteilung asut

Internationale Vergleichsstudie zum Ausbau der Mobilfunknetze
[ 20.09.2013 ]

Tagung aktuelle Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht, Mittwoch 20. November 2013, Grand Casino Luzern

Bereits zum sechsten Mal führt die Universität St. Gallen die Tagung zu aktuellen Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht in Luzern durch.

Ecosens Partner RA lic. iur. Lorenz Lehmann wird als Referent einen Beitrag zur Tagung leisten und befasst sich mit dem Thema „Neues zum Altlastenrecht – Gesetzesänderungen und aktuelle Rechtsprechung“.

Das detaillierte Programm, die Namen der Referenten und weitere Details zur Tagung können Sie beiliegendem Flyer entnehmen. download

Tagung aktuelle Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht, Mittwoch 20. November 2013, Grand Casino Luzern
[ 05.06.2013 ]

Ecosens Romandie SA gegründet

Ecosens verstärkt die Präsenz in der Westschweiz und gründet zu diesem Zweck gemeinsam mit ihrem ehemaligen Mitarbeiter Stefan Fuchs die Ecosens Romandie SA.

Ab 1. Juni 2013 wird Stefan Fuchs, Dipl. Erdw. BENEFRI UniFr, die Geschäfts-tätigkeiten der Ecosens Romandie SA aufnehmen und leiten. Herr Fuchs verfügt über langjährige Berufserfahrung in ingenieurgeologischen Disziplinen, insbesondere in den Bereichen Altlasten, Baugrund und Hydrogeologie.  Mit diesem Schritt kann Ecosens ihre geologischen Dienstleistungen in den Bereichen Altlasten und Baugrund in der Westschweiz vor Ort in französischer Sprache bearbeiten und ihr gesamtes Dienstleistungsspektrum dort noch besser vermarkten. Zudem erfährt Ecosens dadurch einen grossen Know-How- und Erfahrungsgewinn, war Stefan Fuchs doch in den vergangenen Jahren neben seinen umfassenden Erfahrungen im Bereich Altlasten, Baugrund und Hydrogeo-logie auch in neuen Bereichen wie der Erstellung von Gefahrenkatastern und –karten oder der Entwicklung von Alternativenergieprojekten tätig.

Wir sind überzeugt, mit der Ecosens Romandie SA unseren Kunden eine wertvolle Ergänzung unserer Angebote in der Westschweiz anbieten zu können und die Basis für einen weiteren organischen Ausbau und eine geographische Erweiterung unserer Dienstleistungen zu legen.

Ecosens Romandie SA gegründet
[ 21.05.2013 ]

Bauschadstoffmanagement Immobilien Stadtbauten Bern

Unter der Projektleitung von Ecosens AG wurden im Auftrag der Stadtbauten Bern seit November 2011 rund 4000 Räume von Kindergärten und Schulen auf eine Belastung durch Schadstoffe untersucht. Nach Entwarnungen betreffend Naphthalin im vergangenen Mai liegt nun der auf weitere Schadstoffe erweiterte Untersuchungsbericht vor. Dieser zeigt: Bis auf wenige Ausnahmen wurden in keiner der untersuchten Anlagen grenzwertüberschreitende Konzentrationen von Schadstoffen gefunden. Bei den Ausnahmen wurden entsprechende Massnahmen eingeleitet oder bereits umgesetzt. (download)

 

Bauschadstoffmanagement Immobilien Stadtbauten Bern
[ 14.11.2012 ]

Bundesrat unterstützt Änderung des Umweltschutzgesetzes - Verursacher von belasteten Standorten sollen frühzeitig dazu verpflichtet werden, für die Kosten von Untersuchung, Überwachung und Sanierung aufzukommen.

Der Bundesrat unterstützt eine von der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates vorgeschlagene Änderung des Umweltschutzgesetzes und hat in seiner Sitzung vom 14. November 2012 eine entsprechende Stellungnahme verabschiedet. Das Parlament entscheidet voraussichtlich in der Wintersession über die Gesetzesänderung. (Medienmitteilung der Bundesverwaltung)

 

 

Bundesrat unterstützt Änderung des Umweltschutzgesetzes - Verursacher von belasteten Standorten sollen frühzeitig dazu verpflichtet werden, für die Kosten von Untersuchung, Überwachung und Sanierung aufzukommen.
[ 09.11.2012 ]

Tagung Altlasten intensiv 2012: Erwerb und neue Nutzung von Industriebrachen, 25. September 2012 im Technopark Zürich

Die diesjährige Fachtagung der Haute Ecole d’Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud (heig-vd) am 25. September 2012 in Zürich trägt den Titel " Erwerb und neue Nutzung von Industriebrachen ".

Ecosens Partner RA Dr.iur. Hans U. Liniger wirkt in der Programmleitung und als  juristischer Referent mit; Ecosens Mitarbeiter Michael Rüffer adressiert die schwierige Frage der altlastentechnischen Beurteilung im kommerziellen Kontext.

Die Tagung geht der Frage nach, wie angesichts der politischen Forderung nach verdichtetem Bauen in Ballungsräumen belastete Standorte neuen Nutzungen zugeführt und die Risiken beim Erwerb minimiert werden können.

Es kommen u.a. folgende Themen zur Sprache:

• Was macht eine Industriebrache für einen Investor interessant?
• Behandlung von Umweltrisiken vor, während und nach einer Immobilien-Transaktion
• Altlastentechnische Beurteilung von Industriebrachen
• Rechtliche Spielregeln beim Recycling von Industriebrachen
• Industriebrachen und ihre Geschichten
• Podiumsdiskussion mit den ReferentInnen unter Einbezug der Teilnehmenden

Das detaillierte Programm, die Namen der Referenten und weitere Details zur Tagung können Sie beiliegendem Flyer entnehmen. (download)

Tagung Altlasten intensiv 2012: Erwerb und neue Nutzung von Industriebrachen, 25. September 2012 im Technopark Zürich
[ 07.06.2012 ]

Schlussbericht Stichprobenkontrolle bei Mobilfunkanlagen

Ecosens/ASEB führte im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU eine Überprüfung von Mobilfunkanlagen bezüglich ihres bewilligungskonformen Betriebs durch, der entsprechende Schlussbericht wurde durch das BAFU im Februar 2012 publiziert. Dabei wurden in Stichprobenkontrollen die Einhaltung der bewilligten Sendeparameter von 383 Basisstationen sowie die zugrundeliegenden QS-Prozesse kontrolliert. Die Resultate und die Medienmitteilung des BAFU finden Sie hier.
Link:
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=43535

Schlussbericht Stichprobenkontrolle bei Mobilfunkanlagen
[ 03.11.2011 ]

Risques environnementaux Vortrag vom 3. November 2011

Die Unterlagen finden Sie hier: (Download PDF)

Risques environnementaux Vortrag vom 3. November 2011
[ 15.07.2011 ]

Vom Baustoff zum Problemstoff : moderner Baustoff - teurer Rückbau? Fachtagung vom 8. September 2011

Eine Fachtagung unter Mitorganisation der Ecosens befasst sich mit der Problematik der Bauabfälle, die etwa 90% des Abfallaufkommens in der Schweiz ausmachen. Früher wurde z.B. Asbest als „gutes“ kostengünstiges Material vielseitig eingesetzt, heute wird es mit hohen Kosten wieder entfernt. Ständig werden neue Baustoffe entwickelt, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, sei es in punkto Isolierung, Design, Energieverbrauch oder Lärmschutz.

Welche Überlegungen gibt es zum Rückbau der modernen Baustoffe? Kommen in einigen Jahrzehnten neue Probleme oder ein teurer Rückbau auf uns zu? Zu diesen und anderen Fragen bietet die Tagung Denkanstösse.

Vom Baustoff zum Problemstoff : moderner Baustoff - teurer Rückbau? Fachtagung vom 8. September 2011
[ 25.06.2009 ]

Wir engagieren uns in der Ausbildung von Lernenden…

Seit Mitte April 2009 haben wir unser Team mit einer Lernenden ergänzt. In Zusammenarbeit mit Klever AG aus Winterthur bilden wir neu Lehrlinge im kaufmännischen Bereich aus.

Wir engagieren uns in der Ausbildung von Lernenden…